Unter fachkundiger Anleitung von Patrick und Michaela Njuguna und seinem Landesgenossen Moris tauchten wir in die Kultur und Kulinarik ihres Landes ein. Wir wurden gleich herzlich mit dampfendem Chai begrüsst und vor die Herausforderung gestellt, aus einer Auswahl an Fotos, jene herauszusuchen, die aus Kenia stammten. Der Clou der Sache: Alle stammten aus Kenia und zeigten uns die grosse Vielfalt des Landes mit über 40 Stämmen und Sprachen, wunderschöner Natur, grossen Städten mit Hochhäusern und teilweise einfachen Behausungen auf dem Land.
Doch fertig geplaudert: Nun galt es den Kochlöffel zu schwingen. Gewappnet mit einem kenianischen Tuch um die Hüften kochten wir in Teams die Köstlichkeiten: Chapati (Fladenbrot), Kamande (Linsengericht), Mukimo (Gemüsekartoffelstock), Kachumbari (Zwiebeln-Tomaten-Avocadosalat), Reis, Swahili Chicken Briyani und ein schwimmendes Dessert: Mandazi. Dabei blieb der schweizerische Sparschäler schön in der Schublade verstaut und es galt Kartoffeln mit dem Messer zu schälen, Chapatis draussen über dem Kohleofen zu kochen oder den spinatgrünen Kartoffelstock von Hand zu pürieren. Wippend zur kenianischen Musik entstand ein Festessen, das in Kenia nicht alle Tage auf den Tisch kommt und uns allen ausgezeichnet schmeckte. Während des Essens schilderte uns Patrick und Moris weitere kulturelle Besonderheiten: von der Geburt über die Beschneidung des Mannes, der Hochzeit mit Braut- oder Bräutigampreisen bis zur Beerdigung als Fest des Lebens. Wir hätten noch lange zu hören können, doch der Abend neigte sich dem Ende zu und so machten wir und an den Abwasch, wo wir dann doch nicht ganz auf die Maschine verzichteten.
Eliane Fuchs, Jugendarbeiterin

Kochabend

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